Der britische Premierminister Keir Starmer hat erklärt, dass das Jahr 2026 einen „erheblichen Fortschritt“ auf dem Weg zum Frieden in der Ukraine bedeuten könnte.
Er sagte, dass es jetzt konkretere Entwicklungen als je zuvor hinsichtlich der Bereitschaft der Vereinigten Staaten gebe, dem vom Krieg zerrissenen Land Sicherheitsgarantien zu geben.
In einem Interview mit Laura Kuenssberg am Sonntag warnte Starmer, dass der russische Präsident Wladimir Putin die Invasion möglicherweise vorübergehend stoppen werde, sie aber „wieder zurückkehren“ werde, wenn im Falle eines Friedensabkommens keine starken Sicherheitsgarantien gegeben würden.
Die Erklärungen erfolgen im Vorfeld eines geplanten Treffens der „Koalition aller“ am Dienstag in Paris, an dem auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilnehmen wird. Letzterer kündigte an, dass es im Rahmen dieses Besuchs auch Gespräche mit amerikanischen Vertretern geben werde.
Starmer sagte, dass es sowohl im amerikanischen Plan als auch in der Arbeit der „Gatshmi-Koalition“ „ernsthafte Fortschritte“ gegeben habe, und fügte hinzu, dass eines der Hauptthemen der Diskussion die Integration der amerikanischen Vorschläge in die Pläne der Koalition sein werde.
Er betonte, dass es bereits militärische Pläne gebe und dass der Schwerpunkt darauf liege, wie diese Initiativen koordiniert werden könnten, um stärkere Sicherheitsgarantien als bisher zu gewährleisten.
Ohne allzu optimistisch zu sein, sagte der britische Premierminister, dass das Jahr 2026 entscheidend für konkrete Friedensschritte in der Ukraine sein könnte, und betonte, dass dies auch für Großbritannien große Auswirkungen haben würde.
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