Die Flammen wüten weiterhin im Süden Frankreichs, wo Feuerwehrleute gegen mehrere Großbrände kämpfen, begünstigt durch starke Winde und extreme Temperaturen, die das Land nach einer Hitzewelle in Europa heimgesucht haben.
Drei Brände haben über 1.200 Hektar Land verbrannt, zwei davon in der Nähe der Hafenstadt Marseille. Am kritischsten ist die Situation in der Region Aude, nahe der Grenze zu Spanien, wo sich die Flammen über 900 Hektar ausgebreitet haben.
Ungefähr 800 Feuerwehrleute sind vor Ort im Einsatz, während starke Winde die Eindämmung des Feuers sehr erschweren.
Ein Ausbruch in der Nähe des Flughafens Marseille konnte unter Kontrolle gebracht werden, während die Behörden einen weiteren Brand in Lancon-Provence, bei dem etwa 260 Hektar verbrannt waren, neutralisierten.
Im Touristenort Fréjus wurden aufgrund des Vordringens der Flammen über 2.000 Menschen aus sechs Ferienlagern evakuiert.
Nach Angaben der Weltorganisation für Meteorologie haben Rekordtemperaturen, sehr niedrige Luftfeuchtigkeit und trockene Vegetation die Waldbrandgefahr in Westeuropa deutlich erhöht.
Die französischen Behörden warnen, dass das Land nächste Woche voraussichtlich von einer weiteren Hitzewelle heimgesucht wird. Unterdessen wurde Rumänien nach der extremen Hitze von Unwettern heimgesucht.
Ein heftiger Sturm verwüstete Bukarest und 20 Kreise des Landes und verursachte den Tod einer Person durch den Sturz eines Baumes auf das Fahrzeug, in dem sie unterwegs war. Der Sturm hinterließ Schäden an Häusern, Fahrzeugen und der Infrastruktur.
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