Im vergangenen Jahr lebten 23,4 % der albanischen Bevölkerung von 8,3 Dollar (ALLE 681 pro Tag mit dem USD-Wechselkurs), nach offiziellen Angaben von Weltbank. Das zeigen die Zahlen Albanien hatte auch im Jahr 2025 die höchste Armutsquote in der Region Kosovo und wird es mindestens bis zum Ende des Jahrzehnts auch weiterhin haben.
Ein Viertel der Bevölkerung des Landes ist vom Konsum ausgeschlossen, da der Einkaufskorb mit dieser Menge allein zum Überleben sehr begrenzt ist. Bildung, Gesundheitsversorgung oder Miete sind bei diesem Einkommensniveau völlig unbezahlbar.
Die Methodik der Weltbank schätzt, dass etwa 60 Prozent der Summe von 681 Alleks, also etwa 400 Alleks, für die tägliche Ernährung verwendet werden und der Rest von 281 Alleks zur Deckung aller anderen Ausgaben verwendet wird.

400 Lek pro Tag Essen, was kauft man damit?
Bei einem Budget von 400 Lek pro Tag für Lebensmittel sind 23,4 % der Bevölkerung in Albanien gezwungen, sich ausschließlich auf einfache und sehr begrenzte Korbprodukte ohne Fleisch zu konzentrieren, da diese Menge nur für eine bescheidene Ernährung ausreicht. Dieses Ausgabenniveau erfordert ein Management, das den Verzehr der lebenswichtigen Produkte im Warenkorb ausschließt.
Um dieses Limit einzuhalten, kann eine Person an einem Tag 400 ALL kaufen ein Laib Brot Masse kostet etwa 100-120 ALL, zwei Eier etwa 50-60 ALLE werden berechnet, ein Glas Joghurt oder Milch was etwa 60-80 ALL kostet, ein halbes Kilogramm Kartoffeln ODER ein paar Äpfel Sie kosten etwa 50-70 ALL. Sie können auch eine Portion Bohnen, Reis oder Nudeln für etwa 70-90 Lek kaufen.
Dieses Budget lässt keinen Platz für Produkte wie Rind- oder Schweinefleisch, da deren Kosten die täglichen Möglichkeiten übersteigen. Ebenso sind Ausgaben für Süßigkeiten, Softdrinks oder Kaffee an der Bar ausgeschlossen.
Weitere 281 Lek für Strom und Wasser
40 Prozent der Summe von 681 Lek, also insgesamt 281 Lek, fließen in die Deckung der Strom- und Wasserrechnungen. Strom und Wasser werden für einen Mindestverbrauch mit etwa 150 bis 200 Lek pro Tag berechnet, und obwohl der Staat bedürftigen Bevölkerungsgruppen Zuschüsse von etwa 648 Lek pro Monat gewährt, bleibt die Belastung hoch.
Die Situation wird noch komplizierter, wenn die Person aus beruflichen oder schulischen Gründen umziehen muss, da die Hin- und Rückfahrkarte für öffentliche und städtische Verkehrsmittel 80 Lek pro Tag kostet. Diese Kosten bringen das Tagesbudget sofort in die Verlustzone und zwingen den Einzelnen, sich zu entscheiden, ob er zu Fuß gehen oder seine Nahrungsaufnahme reduzieren möchte. Mittlerweile beanspruchen grundlegende Hygieneprodukte wie Seife oder Zahnpasta weitere 20 bis 30 Lek dieses bescheidenen Budgets.
Was 23 % der Bevölkerung nicht konsumieren können
In der Kategorie, die von 681 ALL pro Tag lebt, bleiben kritische Bedürfnisse völlig ungedeckt. Die Miete in Vorstadtgebieten, die etwa 1.075 ALL pro Tag kostet, ist unbezahlbar, da sie das gesamte Tagesbudget übersteigt. Ebenso sind der Kauf von Medikamenten oder private Arztbesuche ohne zusätzliche Hilfe nicht möglich. Auch die Bildung bleibt eine Herausforderung, da die Studiengebühren drastische Einsparungen oder zusätzliche Beschäftigung erfordern. Was Kleidung betrifft, so erfolgt der Kauf von Kleidung oder Schuhen nur durch langfristige Ersparnisse oder die Unterstützung von Verwandten im Ausland. Diese Kategorie kann sich auch keinen Urlaub und keine Mahlzeiten im Freien leisten und an kulturellen Aktivitäten teilnehmen.Entnommen von Monitor.al
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