Der Markt für Touristenapartments in Albanien wächst weiterhin rasant. Allerdings wächst die Zahl der auf den Markt gebrachten Immobilien schneller als die touristische Nachfrage, was zu einer Verlangsamung des Preiswachstums und einer langsameren Verbesserung der Auslastung führt.
In den letzten 12 Monaten bis März 2026 waren in Albanien durchschnittlich 27.000 Wohnungen und Wohneinheiten zur Kurzzeitmiete aktiv, was einem Anstieg von 19 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Vergleich zu 2019, als ihre Zahl weniger als 6.000 betrug, hat der Markt ein sehr schnelles Wachstum erfahren.
Nach der Pandemie ist sowohl die Nachfrage von Touristen als auch das Angebot an Touristenwohnungen deutlich gestiegen, viele Investoren und Eigentümer sind in den letzten Jahren in diesen Markt eingestiegen.
Obwohl die Nachfrage mit einem Wachstum von 18 % im vergangenen Jahr weiter wächst, wächst das Angebot etwas schneller. Die Einnahmen dieses Sektors erreichten rund 133,7 Millionen Euro, das sind 19 % mehr als vor einem Jahr.
Dieser Trend spiegelt sich in den wichtigsten Leistungsindikatoren wider. Die durchschnittliche Auslastung von Touristenapartments erreichte 54 % und lag damit über dem Niveau vor der Pandemie, doch das Wachstumstempo hat sich verlangsamt und ist in einigen Zeiträumen sogar zurückgegangen.
Auch die Preise sind weiter gestiegen und liegen bei durchschnittlich 57 Euro pro Nacht, über 50 % mehr als vor der Pandemie. Allerdings war der Preisanstieg im letzten Jahr mit nur 1 % minimal, was darauf hindeutet, dass der Markt in eine ausgeglichenere Phase eintritt.
Die Daten zeigen auch, dass der Tourismus in Albanien weiterhin sehr saisonabhängig ist. In den Wintermonaten ist die Nachfrage im Vergleich zum Höhepunkt der Sommersaison, in der die meisten touristischen Aktivitäten verzeichnet werden, deutlich geringer.
Dennoch bleibt Albanien weiterhin einer der am schnellsten wachsenden Märkte für kurzfristige Touristenunterkünfte in der Region, während weiterhin neue Immobilien auf den Markt kommen, um vom Wachstum des Tourismus in den letzten Jahren zu profitieren./monitor
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