Während das Ministerium für Infrastruktur und Energie das siegreiche Konsortium für den Straßenabschnitt Milot – Balldren bekannt gab, enthalten die Begleitdokumente des Verfahrens Einzelheiten zu dem Projekt, das voraussichtlich eine Lösung für den Verkehr bieten wird, der in der Umgebung von Lezha, insbesondere während der Touristensaison, entsteht.
Diese Achse wird eine Länge von etwa 17 km haben und nach den Standards der Autobahnkategorie A mit zwei Fahrbahnen, zwei Fahrspuren für jede Richtung und einer Standspur gebaut. Das Projekt umfasst außerdem Brücken, Kreuzungen, Anliegerstraßen, intelligente Verkehrsüberwachungssysteme und Ladeinfrastruktur.
Eine der wichtigsten Arbeiten des Projekts ist der Bau eines zweiröhrigen Tunnels, der die Umgehung der Stadt Lezha ermöglichen wird. Gemäß den in der Dokumentation veröffentlichten technischen Merkmalen wird jede Röhre des Tunnels eine Länge von 850 Metern haben. Der Tunnel ist Teil des neuen Abschnitts, der zwischen der Drini-Brücke und Balldren gebaut wird, wo es derzeit keine Straßeninfrastruktur gibt.
In den Dokumenten heißt es, dass die bestehende Straße, die Milot mit Balldren verbindet, durch die Stadt Lezha führt und häufig überlastet ist, insbesondere während der Sommersaison, wenn der Fahrzeugstrom in die Touristengebiete Shengjin, Tale und Velipoja deutlich zunimmt. Durch den Bau der neuen Achse soll die Verkehrskapazität erhöht, die Fahrzeit verkürzt und die Verkehrssicherheit verbessert werden.
Das Projekt sieht außerdem eine alternative Autobahn vor, die in der Nähe der Autobahn platziert werden soll, damit die Nutzer auch im Falle einer mautpflichtigen Achse die Möglichkeit haben, zu wählen.
Dieser Straßenabschnitt ist eine der Hauptverbindungen des Adriatisch-Ionischen Korridors auf albanischem Gebiet. Das Projekt mit einem geschätzten Wert von fast 365 Millionen Euro (ohne Mehrwertsteuer) wird von der Privatwirtschaft finanziert und sieht die Planung, den Bau, den Betrieb, die Wartung und den Transfer der Achse für einen Zeitraum von 35 Jahren vor. Zum Gewinner der Konzession wurde das Konsortium erklärt, das aus 4 Unternehmen besteht, nämlich Salillari, ALB TIEFBAU” sh.pk, “ERALD-G” sh.pk und “InfraKonsult” sh.pk
Join The Discussion