Das erste Quartal 2026 brachte ein gemischtes Bild für den Handelsaustausch Albaniens mit den Ländern der Region, wo ein deutlicher Anstieg der Exporte an einige Hauptpartner zu beobachten war, während in einigen anderen Märkten ein leichter Rückgang zu verzeichnen war.
Im Zeitraum Januar bis März 2026 erreichten die albanischen Exporte in den Kosovo etwa 9,5 Milliarden ALL, was einem jährlichen Anstieg von 13,3 % entspricht, was diesen Markt als wichtigsten Partner in der Region und eine der Hauptsäulen der albanischen Exporte bestätigt. Ein starker Anstieg war auch nach Nordmazedonien zu verzeichnen, wo die Exporte um 25 % zunahmen und etwa 3,2 Milliarden ALL erreichten, während Montenegro ebenfalls einen moderateren Anstieg von 9,6 % verzeichnete. Im Gegensatz dazu zeigte der Handel mit Serbien Anzeichen einer Abschwächung. Die Exporte in dieses Land gingen um etwa 3,8 % zurück, was auf eine Verlangsamung der Nachfrage in diesem Markt zurückzuführen ist. Unterdessen verzeichneten die Exporte nach Bosnien und Herzegowina ein geringeres Wachstum von 5,6 % und blieben im Vergleich zu anderen regionalen Partnern auf einem relativ niedrigeren Niveau.
Was die Warenströme nach Albanien betrifft, so ergibt sich bei den Importen ein vielfältigeres Bild. Den stärksten Anstieg der Importe verzeichnete Bosnien und Herzegowina mit einem Wachstum von 32,2 %, während die Importe aus dem Kosovo um 11,7 % zunahmen, was die Zunahme des Handels zwischen den beiden Ländern widerspiegelt.
Im Gegensatz dazu sind die Importe von einigen anderen Partnern der Region zurückgegangen. Albanien kaufte weniger Waren aus Montenegro, wo die Importe um 39 % zurückgingen, sowie aus Nordmazedonien und Serbien mit Rückgängen von 8,5 % bzw. 6,9 %, was auf eine teilweise Verlagerung der Lieferquellen hindeutet.
Insgesamt zeigen die Daten für das erste Quartal eine Stärkung der Handelsbeziehungen mit einigen Schlüsselmärkten in der Region, insbesondere mit Kosovo und Nordmazedonien, während die Handelsbeziehungen mit einigen anderen Partnern weiterhin instabiler und von Nachfrageschwankungen in den jeweiligen Märkten betroffen sind.
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