Albaniens Außenhandel verzeichnete im 11. Monat des Jahres 2024 bedeutende Entwicklungen, mit Veränderungen im Wert der exportierten und importierten Waren im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2023. Die Daten zeigen einen deutlichen Rückgang der Exporte und erhebliche Schwankungen bei den Importen einiger Hauptkategorien.
Im Zeitraum Januar-November wurden die Gesamtexporte Albaniens von mehreren Hauptkategorien wie Mineralbrennstoffen, Mineralölen und Destillationsprodukten dominiert, deren Wert 41,5 Milliarden ALL erreichte, was einem Rückgang von 67,9 % im Vergleich zu 2023 entspricht. Auch der Wert der Bekleidungsexporte und Schuhe erreichten im 11. Monat 41,3 Milliarden ALL, was einem jährlichen Rückgang von 34 % entspricht. Die dritte Kategorie mit dem höchsten Exportwert waren Vliesbekleidungsartikel mit 32,5 Milliarden ALL. Dann folgen Gusseisen und Stahl mit 28,2 Milliarden ALL, allerdings mit einem drastischen Rückgang von 60,5 %. Während die Exporte für Maschinen und Elektrogeräte 24 Milliarden ALL erreichten, was einem Rückgang von 22,7 % im Vergleich zum 11. Monat des Jahres 2023 entspricht.
Andererseits waren die Hauptimporte im 11. Monat des Jahres 2024 Transportmittel, deren Wert 81,6 Milliarden ALL erreichte. Dieser Wert lag um 6,5 % höher als im Zeitraum Januar-November des Vorjahres. Während die Importe für mineralische Brennstoffe 77,8 Milliarden ALL erreichten, gingen sie um 18,4 % zurück. Dieser Rückgang spiegelt den verringerten Verbrauch in bestimmten Sektoren und Veränderungen auf den globalen Energiemärkten wider. Unterdessen zeigen die Zahlen eine stabile Nachfrage nach Industriemaschinen und Produktionsanlagen, deren Wert um 0,5 % höher war als vor einem Jahr und 63,5 Milliarden ALL erreichte. Eisen und Stahl hingegen gehören zu den Kategorien, die in erheblichem Umfang exportiert und importiert wurden. Die Importe dieser Kategorie erreichten ALLE 44,9 Milliarden
Bis November dieses Jahres bleibt die Handelsbilanz Albaniens also negativ, wobei die Importe weiterhin deutlich höher sind als die Exporte./Armela Duka
Join The Discussion