Um den Rückgang oder Mangel an Öl in schwierigen Zeiten zu bewältigen, hat die Regierung erneut die Idee aufgegriffen, eine staatliche Reserve einzurichten, um die Bevölkerung in diesen Fällen zu versorgen.
Der zur öffentlichen Konsultation vorgelegte Gesetzesentwurf „Über die Schaffung, Erhaltung und Verwaltung von Bruttosicherheitsreserven für Erdöl und seine Nebenprodukte“ sieht eine Reserve für 90 Tage Verbrauch im Bedarfsfall vor, die den Staatshaushalt voraussichtlich mindestens 520 Millionen Euro kosten wird, wenn Lagerstätten angelegt werden, oder rund 300 Millionen Euro für Miete.
„Der Gesamtbetrag der in der Republik Albanien zu haltenden Sicherheitsreserven beträgt mindestens 90 Tage der durchschnittlichen täglichen Nettoimporte oder mindestens 61 Tage des täglichen Durchschnitts des Inlandsverbrauchs, je nachdem, welcher der beiden Werte höher ist. Sicherheitsreserven zur Erreichung des Ziels werden vom Aktionsrat schrittweise und proportional geschaffen.“
Konkret für eine 90-Tage-Reserve, die der Bevölkerung im Krisenfall dient, bedarf es laut Marktexperten mindestens 270-300.000 Tonnen Treibstoff, was beim aktuellen Marktwert 300 US-Dollar bzw. 260 Millionen Euro kostet.
Aber das sind nur die Kosten des Produkts. Es fallen noch eine Reihe weiterer Kosten für die Lagerung an, da die Miete von Lagerstätten Experten zufolge für solche Kapazitäten nicht zur Verfügung steht, bei einem Wert von 10 Euro/Tonne pro Monat oder bei einer Kapazität von 300.000 Tonnen jedoch 3 Millionen Euro pro Monat oder 36 Millionen Euro pro Jahr beträgt.
Würde man diese Rechnung auf diese Kosten ohne Berücksichtigung der Kosten für Gehälter, Mitarbeiter oder Strom berechnen, käme sie auf bis zu 300 Millionen Euro.
Wenn der Staat selbst Einlagen anlegt, wird das etwa 300 Millionen Dollar oder 260 Millionen Euro kosten. Was insgesamt zu einer Rechnung von 520 Millionen Euro führt, ohne weitere Wartungskosten oder gar Mitarbeiter einzubeziehen.
Um eine so teure Rechnung zu bezahlen, sieht der Gesetzentwurf vor, dass den Bürgern einige Finanzierungsmittel wie ein Darlehen oder ein Staatshaushalt sowie eine weitere Gebühr in die Taschen der Bürger fließen.
„Tarife für die Bildung und Aufrechterhaltung der Sicherheitsreserve, die auf die Mengen an Kohlenwasserstoff-Energieerzeugnissen angewendet werden, die der Verpflichtung zur Zahlung der Verbrauchsteuer unterliegen.“
Dies wird dazu führen, dass zusätzlich zu etwa 6 lokalen Steuern und Gebühren, die die Bürger für Kraftstoff zahlen, wie z. B. Verbrauchssteuer, Umsatzsteuer, CO2, Scan usw., noch eine Gebühr hinzukommt, die noch nicht bekannt ist, aber nach der Verabschiedung des Gesetzes durch Beschluss des Ministerrats festgelegt wird./ Top Channel
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