Heute Nachmittag brachen in Nord- und Zentralportugal mehrere Brände aus, die mehr als 1.000 Feuerwehrleute, unterstützt von 20 Flugzeugen und Hubschraubern, dazu veranlassten, zu versuchen, sie unter Kontrolle zu bringen. Die Nachricht wurde von der portugiesischen Katastrophenschutzbehörde bestätigt.
Die aktivsten Herde liegen den Behörden zufolge in den Regionen Santarém, Guarda, Braga und Bragança, wo die Flammen vor allem Bereiche mit Büschen und niedriger Vegetation befallen haben.
Die Situation wird durch steigende Temperaturen im ganzen Land verschärft. Prognosen zufolge könnte das Thermometer in den nächsten Tagen in den zentralen und südlichen Gebieten Portugals bis zu 40 Grad Celsius erreichen.
Das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) warnte, dass die Brandgefahr aufgrund der hohen Temperaturen und der Trockenheit in fast dem gesamten Landesgebiet weiterhin „sehr hoch“ sei.
In Portugal kommt es fast jeden Sommer zu großen Waldbränden. Der schwerste Brand wurde dieses Jahr vor etwa einem Monat in der Region Viseu registriert, wo etwa 130.000 Hektar Vegetation verbrannten.
Experten weisen darauf hin, dass die Iberische Halbinsel nach wie vor eine der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Regionen ist, der häufigere Hitzewellen und längere Dürreperioden mit sich bringt und die Brandgefahr deutlich erhöht.
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