Balance/ Wie viele Kinder haben ihr Leben durch Kämpfe in Tik Tok, Pulaha, verloren: Hier haben wir als Gesellschaft versagt

Balance/ Wie viele Kinder haben ihr Leben durch Kämpfe in Tik Tok, Pulaha, verloren: Hier haben wir als Gesellschaft versagt


Online-Gewalt und Mobbing sind zu einem der gefährlichsten Phänomene geworden, bei denen viele Teenager und junge Erwachsene ihr Leben verlieren.

Der jüngste Fall war der Tod des 15-jährigen Erjon Boba, der nach einem Konflikt zwischen ihnen von seinem Altersgenossen in Durrës erstochen wurde.

Aber was passiert mit Teenagern in Albanien?

Claudio Pulaha, Sozialarbeiter, hat weitere Einzelheiten zum Phänomen der Tötung junger Menschen gegeben. Pulaha wurde zur Show „Live in the Morning“ auf Vizion Plus eingeladen und sagte, dass „Alo116“ allein im Jahr 2025 150 Beschwerden von hilfesuchenden Teenagern erhalten habe.

Aber selbst die Tik Tok-Anwendung bleibe seiner Meinung nach ein Problem in unserem Land und betonte, dass in den letzten drei Jahren fünf Teenager Opfer von Online-Kämpfen geworden seien.

„Die Schließung von Tik Tok hat unsere Arbeit erschwert. Wir erhalten Berichte über Online-Mobbing auf dieser Plattform.“

In den letzten drei Jahren hatten wir fünf Kinder, die durch Schlägereien und Mobbing im digitalen Netzwerk oder in Schulen ihr Leben verloren haben. Im Jahr 2025 wurden in Alo116 150 Kinder und Jugendliche um Hilfe gebeten.

Im Januar 2025 erhielten alle zivilgesellschaftlichen Strukturen einen Schulsicherheitsplan. Wenn ein strategischer Plan jedoch nicht budgetiert ist, ist er schwer umzusetzen. „In den Schulen mangelt es an Angeboten für Jugendliche, damit sie in der Schule oder sogar in der Gemeinde psychologische Hilfe erhalten können.“ sagte Pulaha.

Auf die Frage des Moderators Florian Agalliu, wo wir als Gesellschaft mit diesen Gleichgewichten versagt haben, sagte Pulaha:

„Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber wir haben alle versagt. Die Gemeinschaft ist gleichgültig geworden, die Schule hat die Rolle verloren, die sie haben sollte. Der Lehrer hat die Rolle verloren, die er vorher hatte. Wir haben Lehrer, die Angst vor diesen Fällen haben. Sie glauben, dass sie von diesen Schülern gefährdet werden könnten, sobald sie die Schule verlassen. Die Familie hat ihre Rolle verloren. Eltern verbringen keine Zeit mit Kindern und diskutieren nicht mit ihnen.“

Wir sollten uns nicht auf die Note konzentrieren, sondern uns für das Verhalten interessieren. Auch innerhalb der Schulen mangelt es an funktionierenden Strukturen. Es gibt keine wechselseitige Zusammenarbeit zwischen dem Lehrer und dem Psychologen oder Sozialarbeiter../vizionplus.tv

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