„Mit Bleistift und Papier stellten wir uns dem Maschinengewehr“, erinnern sich die ehemaligen Schüler vom Dezember 1990 an die Bewegung, die die Diktatur stürzte: Nur Gott gibt diesen Mut

„Mit Bleistift und Papier stellten wir uns dem Maschinengewehr“, erinnern sich die ehemaligen Schüler vom Dezember 1990 an die Bewegung, die die Diktatur stürzte: Nur Gott gibt diesen Mut


Zwei der Teilnehmer der Studentenbewegung vom Dezember 1990, Ilir Dizdari und Spiro Curri, haben in der Sendung „Live in the Morning“ auf Vizion Plus Erinnerungen an diese historische Zeit wachgerufen und von den Emotionen, Gefahren und der Motivation erzählt, die sie zu dem Protest führten, der das kommunistische Regime beendete.

Ilir Dizdari sagte, dass ihr Mut außergewöhnlich sei und dass nur der Glaube der damaligen Jugend die Kraft gegeben habe, sich einem repressiven System zu stellen.

Es war Gottes Wille. Niemand sonst gibt so viel Mut. In einem System, das einsperrt und interniert, könnten wir tot sein. Dann war da noch die 326. Sondergarde mit bewaffneten Soldaten, während wir nur Bleistift und Papier in der Tasche hatten. Wir machten uns auf den Weg zum Skënderbej-Platz, um alle Albaner einzuladen, sich uns anzuschließen. Wir hatten keine Organisation; Wir hatten nur eine Bitte: Wir wollen Freiheit und Demokratie“, sagte Dizdari.

Sogar Spiro Curri, ein weiterer ehemaliger Schüler von Djetori, beschrieb die Bewegung als einen historischen Moment, der dem Land den lang erwarteten Wandel brachte.

Es war ein epochaler Wandel. Jede Generation hat ihre eigene Mission, und wir waren da, um diesen Unterschied zu machen. Wir forderten die Rückgabe der Souveränität an das albanische Volk. Wir waren in dem Moment dort, als die Geschichte so etwas erforderte. Ich bin ohne Zweifel stolz“, sagte Curri.

Jahrzehnte vergehen, aber für ehemalige Studenten bleibt der Dezember 1990 ein Symbol für Mut, Hoffnung und den Beginn des Weges zur Demokratie.

/vizionplus.tv

Join The Discussion