Es wird erwartet, dass die guten Tage für die albanische Wirtschaft anhalten. Auf der ersten Konferenz für 2026 sagte die Ministerin für Wirtschaft und Innovation, Delina Ibrahimaj, dass das Wirtschaftswachstum voraussichtlich bei 3,75 % liegen werde, während die Staatsverschuldung weiter auf das Niveau von 50 % sinken werde.
„Die Wirtschaft verzeichnete in den letzten Jahren eine zunehmende Stabilität und schwankte zwischen 3,5 und 4 % und blieb damit über dem Durchschnitt der Region. Die Staatsverschuldung ist zurückgegangen und dies garantiert wirtschaftliche Stabilität“, sagte Ibrahimaj.
Auch der Export ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Im letzten Jahr exportierte Albanien Waren im Wert von 346 Milliarden ALL, was einem Rückgang von 6 % gegenüber 2024 entspricht. Minister Ibrahimaj stellte jedoch klar, dass die albanischen Exporte insgesamt gestiegen sind.
„Der größte Teil der Exporte sind Dienstleistungen, die hauptsächlich mit dem Tourismus zusammenhängen, während der Export von Waren nur 15 % des Gesamtexports ausmacht. Insgesamt sind die Exporte der Wirtschaft um 6,26 % gestiegen“, sagte Ibrahimaj.
Um die Präsenz albanischer Produkte auf den europäischen Märkten weiter zu erhöhen, wird erwartet, dass noch in diesem Jahr das Gesetz über „Made in Albania“-Produkte verabschiedet wird.
„Ein weiteres wichtiges Element der Förderung ist das Gesetz, das wir dieses Jahr für ‚Made in Albania‘-Produkte verabschieden werden, das darauf abzielt, lokale Produkte sowohl innerhalb als auch außerhalb des Landes zu fördern“, sagte Ibrahimaj.
Abschließend kündigte der Minister an, dass eine Informationskampagne für albanische Unternehmen durchgeführt werde, um diese auf den Eintritt in den großen europäischen Markt im Rahmen der EU-Integration Albaniens vorzubereiten.
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