Der Direktor für Geldpolitik der Bank von Albanien, Erald Themeli, erklärte in der Sendung „Dollar-Quadrat“ dass der Kredit in Lek im Vergleich zum Kredit in Fremdwährung ein schnelleres Wachstum verzeichnete, was eine wichtige Veränderung in der Finanzierungsstruktur der Wirtschaft widerspiegelt.
Ihm zufolge sind derzeit etwa 60 % der Kredite in Lek und 40 % in Euro. Themeli betonte, dass der Lek im Jahr 2025 aufgrund der Verbesserung der Außenbilanzen der albanischen Wirtschaft und einer positiven Zahlungsbilanz ebenfalls gestärkt worden sei.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist laut der Bank von Albanien die Sensibilisierung der Bürger, die zunehmend darauf ausgerichtet sind, Kredite in der Währung zu erhalten, in der sie Einkommen haben, und so die Risiken durch Wechselkursschwankungen zu verringern.
In Bezug auf die Entwicklung des Euro sagte Themeli, dass sein Rückgang schneller erfolgt wäre, wenn die Bank von Albanien ihre Präsenz auf dem Devisenmarkt nicht verstärkt hätte. Er stellte klar, dass die Interventionen der BSH darauf abzielten, starke Schwankungen abzumildern und gleichzeitig die Finanzstabilität zu wahren.
„Der Kredit in Lek ist im Vergleich zum Kredit in Fremdwährung schneller gewachsen. Der Lek macht 60 % der Kredite aus, während er in der Euro-Währung 40 % beträgt.
Albanien weist eine positive Zahlungsbilanz auf. Es besteht auch das Bewusstsein, dass Bürger Kredite in der Währung ihres Einkommens suchen. Zweifellos wäre der Fall des Euro schneller erfolgt. Die zunehmende Präsenz der Bank von Albanien auf dem Devisenmarkt hat zur Entspannung der Situation beigetragen. „Die BSH hat ein System des freien Wechselkurses verfolgt, Eingriffe in den Devisenmarkt hätten als ungewöhnliche Eingriffe aufgefasst werden müssen“, sagte er.
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